Die Deichsel von Fahrradanhängern, die bei den meisten Modellen aus Aluminium- oder Stahlrohr besteht, verbindet mittels einer Anhängerkupplung den Anhänger mit dem Fahrrad.

Die Deichsel ist entweder starr am Rahmen des Anhängers befestigt oder kann umgeklappt werden. Umklappbare Deichseln können die für den Anhänger benötigte Standfläche verkleinern und dienen bei einigen Modellen als Handgriff, um den Anhänger als Handwagen benutzen zu können.


Ein Deichseltyp ist die Hochdeichsel, die im Bereich der Klemmung der Sattelstütze, ans Fahrrad angekoppelt wird. Diese Art der Kupplung findet man nur noch an zweirädrigen Lastenanhängern. An der Sattelstütze angebrachte Anhängerkupplungen bringen es jedoch mit sich, dass bei angekuppeltem Anhänger die Nutzbarkeit von Hinterrad-Gepäckträgern eingeschränkt wird. 

Ein Vorteil der Hochdeichsel liegt darin, dass der Anhänger ohne Umbauten auch als Handwagen benutzt werden kann. Die meisten Hochdeichseln haben hierfür einen eigenen Handgriff (oder als Zubehör) am vorderen Ende.


Meist wird die Tiefdeichsel mit Kupplung im Bereich der Hinterradnabe des Fahrrades verwendet. Durch die niedrige Anbindung über dem Boden neigt der Anhänger weniger zum Schaukeln und Kippen, und der Fahrradrahmen wird statisch gänzlich entlastet. Tiefdeichseln werden, in Fahrtrichtung an der linken Seite des Fahrrads befestigt.


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